Mein Herr der Ringe

Audi A6 FL 3.0 TDI in schwarz

Aktuell in aller Munde: Diesel als Antrieb für ein Auto ist echt ganz schön in Verruf gekommen. Und da hat man noch vor nur 5 Jahren gedacht, mit einem EURO 5 Diesel kann eigentlich nichts schief gehen. Man hat doch auf einen sehr aktuellen Umweltstandard beim Kauf geachtet. Dass sich in 5 Jahren viel ändern kann, dass dürfte allerdings auch klar sein. Ich möchte hier in diesem Beitrag auch überhaupt keinen Diesel Diskussion lostreten, die gibt es ja eh schon an anderen Stellen im Überfluss.

Umweltschutz ist wichtig und richtig! Man kann aber nun auch nicht von jedem erwarten, dass man ein 5 Jahre genutztes Auto einfach mal so für ein paar weniger mg Schadstoffe austauscht. Diesel Prämie hin oder her. Mein BMW hatte nun nach 5 Jahren nicht ganz 90.000km Laufleistung – damit im Grunde eigentlich noch in einem TOP Zustand. Ok Reifen müssten vielleicht mal neu, Inspektion und HU stand an, aber für mich war der eigentliche Auslöser aktuell etwas zu tun eher unser Mercedes. Mit über 200tkm hat unser Kombi echt schon gut was erlebt. Da geht aber bestimmt noch mehr. Doch um sicher zu gehen sollte ein neues Auto mit ähnlichen Keyfacts (Kombi, Anhängerkupplung, Leistung) an den Start kommen.

In die engere Wahl sind gekommen: BMW 520 Touring, Mercedes GLC, Mercedes E-Klasse T Modell und Audi A6 Avant 4g. Fakt ist, der G31 von BMW stand auf meiner Liste ganz oben. Allerdings hat man BMW aktuell genug in den Auftragsbüchern – gekümmert hat man sich weder in der Niederlassung Bremen noch bei anderen BMW Händlern um mich als Kunden. Zudem gab es keine Prämie und für meinem BMW wollte man auch grade mal so den Wert aus der Schwackeliste zahlen.

Bei Mercedes in Bremen war man wirklich sehr bemüht, bei einer Probefahrt der E-Klasse T-Modell wurde mir allerdings schnell klar, dass mir in diesem Auto die Übersichtlichkeit nach hinten total abging. Außerdem reagierte der Probegefahrene Benziner träge und nicht spritzig genug. Ganz anders der GLC – Das Auto passte einfach perfekt in das Anforderungsprofil. Auch die Probefahrt überzeugte – allerdings waren einfach keine brauchbaren Autos auf dem Markt und es gab noch mal 1000 Euro weniger für mein altes Auto sowie überhaupt keine Prämie.

Und genau so bin ich bei Audi gelandet, der Volkswagen Konzern hat definitiv (und ich schreib es mal wie es ist) Scheiße gebaut. Da kann man auch echt nix schönreden. Doch die Wechselprämie in Höhe von 7000 Euro haben das Angebot der Audi A6 Avants wirklich interessant gemacht. Listenpreis für meinen neuen Audi A6 4g Avant betrug in 01/2018 noch über 80.000 Euro. Da Audi Ende 2018 ihr neues Model vorgestellt haben, gibt es dieses Modell zu wirklich spannenden Konditionen + Prämie + mein altes Auto ist da einfach eine Summe raus gekommen, bei der man kaum noch ablehnen konnte.

Mein erster Audi A6 Avant

Ein TDI 3.0 200kw/272PS, Mythosschwarz Metallic, Head-up Display, Kamerabasierte Tempolimitanzeige, Audi active lane assist, adaptive cruise control mit Stop&Go-Funktion inklusive Audi pre sense front, Parkassistent mit Umgebungsanzeige, Rückfahrkamera, Audi active lane assist, digitaler Radioempfang, Audi smartphone interface, LTE-Unterstützung für Audi phone box, MMI Navigation plus, MMI Navigation plus, BOSE Surround Sound, Sitzheizung vorn und hinten, Sportsitze vorn, Fahrersitz mit Memory-Funktion, Servoschließung für die Türen, Anhängevorrichtung, adaptive air suspension, Audi Matrix-LED-Scheinwerfer inkl. dynamischem Blinklicht Front und Heck, Dachhimmel in Stoff schwarz, Multifunktions-Sportlederlenkrad im 3-Speichen-Design mit Schaltwippen, beheizbar (und so weiter und sofort)

Mein erster Eindruck nach zwei Wochen

272 PS – 3 Liter Motor, das merkt man dann doch wirklich auf der Straße. Na klar verbraucht das Auto mehr als mein alter BMW, aber auf der Straßen bringt dieser Motor wirklich eine Menge mehr „Freude am Fahren“. Und was gleich bei der ersten Fahrt positiv auffällt: Ich muss nun nicht mehr ständig meine Einstellungen vor jeder Fahrt neu einstellen. Das macht einiges ehrlich komfortabler. Zwei Punkte muss ich aber auch eher kritisch erwähnen (aber ey was wäre das auch für ein Beitrag, wenn ich nix zu meckern hätte??).

1.) Ich höre was. Na sowas – ich höre beim Beschleunigen Luftgeräusche. Was genau das ist? Selbst Audi konnte nur raten. Es sei ganz normal, man wird es bald nicht mehr hören. Die Geräusche sind wohl Luftgeräusche, die aus dem Auspuff kommen – aaaah ja. Naja da bleibe ich noch mal dran. Halte ich für nicht normal.

2.) Ich höre nix. Schon bisschen irre? Nein, aber man kann im Jahr 2019 bei einem Auto aus dem Baujahr 2018 doch annehmen, dass ein Smartphone aus dem Jahr 2017 kein Problem darstellen sollte, tut es es aber doch bei Verbindung über Bluetooth. Es spielt Musik, aber ohne Ton. Es zeigt keine Tracklisten an, es zeigt keine Cover an (Spotify, Amazon Music & Apple Music).

Mit Problem zwei komme ich ganz gut zurecht, habe ich mir doch beim Kauf schon Apple CarPlay nachrüsten lassen. Ok dafür muss ich mein iPhone zwar per Kabel verbinden, aber Apple Carplay macht einfach total Sinn und bringt noch einige weitere Vorteile mit sich: Whatsapp, Steuerung durch die Playlisten, Termine abrufen, Hörbücher, Podcast und das ganze Handsfree.

Fazit

Ich bin zufrieden. Der Platz im Kofferraum ist gigantisch, die Sportsitze super bequem und die Beschleunigung macht tierisch Spaß. Der Verbrauch liegt aktuell bei üppigen 8,2 L / 100km und damit knapp 1,5 L über dem Verbrauch vom BMW. Bei den aktuellen Spritpreisen sind das circa 50 Euro mehr im Monat.

Habt ihr Fragen zum Audi A6 Avant 4g oder auch Tipps oder Anregungen, lass doch gerne mal einen Kommentar da.

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