Schottland 2009

Eine typische Landschaftsaufnahme von der Isle of Skye

Schottland war schon sehr lange eines der Länder, in die ich gerne reisen wollte. Annemarie und ich haben aus diesem Grund im Jahr 2009 (wow schon 10 Jahre her) eine Reise mit dem Auto quer durch Schottland gemacht.

Im Internet hatten wir uns vorher die Route angeschaut und geplant. Start und Ziel sollte Edinburgh sein. Angereist sind wir von Bremen mit Ryanair. Vom Airport in Edinburgh ging es mit dem Bus weiter in die City und dort direkt in unser Hotel für die ersten drei Tage: Das Radisson Blu Hotel, Edinburgh. Das Hotel bezaubert mit einer Fassade im Stil des 16. Jahrhunderts und einem hübschen stilgerechten Türmchen. Außerdem liegt es sehr zentral. Von hier aus kann man bequem die Altstadt von Edinburgh erreichen oder zum City-Shopping starten.

Impressionen aus Schottland

Die Tour Teil 1 (Edinburgh)

Eingezogen in unserem Hotel, haben wir uns erstmal einen kleinen Überblick verschafft und sind zu Fuß über die High Street in Richtung Edinburgh Castle (Burg und Kaserne aus dem 11. Jahrhundert in dem die Kronjuwelen und das National War Museum of Scotland untergebracht sind). Beides haben wir uns gleich am ersten Tag anschaut. Allein der Blick von dort oben über Edinburgh ist es Wert.

Aber auch speziell die High Street lädt zum schlendern und Verweilen ein und ist ein absolutes Must Have Seen während eines Schottland Urlaubs. Die High Street wird auch die Royal Mile genannt und führt gute 2 km von unserem Hotel direkt zum Edinburgh Castle. Straßenkünstler, Shops, Bars und vieles mehr: Es ist immer viel los auf der High Street.

Am zweiten Tag sind wir mit einem HopOnHopOff Bus durch die Stadt gefahren und haben uns von Spot zu Spot bringen lassen. Shopping in der City gehörte ebenso zum Tagesprogramm des zweiten Tages. Abends sind wir bei Pizza Hut essen gegangen. Gut das kann man sicher auch anders machen, hat aber ganz lecker geschmeckt und war direkt an der High Street. Danach sind wir noch auf einen Whisky (oder zwei oder drei, ich weiss es nicht mehr so genau) in eine Bar eingekehrt. Spannender bzw. sportlicher war der dritte Tag in Edinburgh: Annemarie und ich sind zu Fuß zum Arthur’s Seat.

Arthur’s Seat steht ca. 1,5 km östlich des eigentlichen Stadtzentrums, ist jedoch vollständig vom Siedlungsgebiet der Stadt Edinburgh und ihrer Vororte umgeben. Er ist Teil des Holyrood Park mit dem königlichen Residenzschloss Holyrood Palace. Von seinem Gipfel bieten sich beeindruckende Blicke über ganz Edinburgh bis hin zur Brücke über den Firth of Forth, zu den Southern Uplands, dem Bezirk East Lothian und den südlichen Highlands.

Am vierten Tag ging es nach dem Frühstück in direkt die Garage des Hotels. Mit einem Ford als Leihwagen sind wir dann gestartet, um zu unserem nächsten Ziel Inverness zu düsen.

Die Tour Teil 2 (Inverness)

In unserem Ford sind wir gut unterwegs gewesen und haben schnell Inverness erreicht. Angekommen in Inverness sind wir zunächst ins Hotel (Premier Inn Inverness – eine alte Brennerei) und im Anschluss durch die Stadt geschlendert.

Abends sind wir mit Kamera & Stativ durch die Stadt gezogen, um ein paar Langzeitbelichtungen aufzunehmen. Hier seht ihr die beiden schönsten Aufnahmen.

Am nächsten Tag starteten wir gleich morgens nach dem klasse English Breakfast im Hotel in Richtung Fort Augustus. Dabei sind wir dann ganz gemütlich auf der A81 (nicht wirklich eine Autobahn) entlang des 36,3 KM langen Loch Ness gefahren. Zunächst haben wir uns das Loch Ness Centre angeschaut und danach am wunderschönen Urquhart Castle gehalten. Von dort aus konnten wir dann auch mal in “Ruhe” zuhause anrufen. Ob wir Nessi unterwegs gesichtet haben? Schaut euch selbst gleich mal die Fotos an. Ich behaupte ja immer noch, dass ich Nessi erwischt habe.

Burgreste vor Loch Ness (See in grüner Landschaft)

Urquhart Castle vor Loch Ness

 

Aber auch in Fort Augustus haben wir gehalten. Dort kann man den Kaledonische Kanal besuchen. Dieser verläuft durch den Great Glen und verbindet die Ost- und Westküste Schottlands. Die tollen Treppenschleusen sind auf jeden Fall sehenswert. Von dort aus sind wir dann aufgebrochen, um einen spannenden Teilabschnitt an der West-Küste von Schottland entlang zu fahren in Richtung Isle of Skye. Gut der Weg dahin war durchaus etwas spannender, denn irgendwie haben wir uns ziemlich verfahren. Aber irgendwann haben es trotzdem irgendwie geschafft im Rowan Cottage in Elgol auf der Isle of Skye anzukommen.

Die Tour Teil 3 (Isle of Skye)

Neben ganz viel Ruhe (3 Tage kein Netz!!), einer rührenden Gastgeberin und sehr viel Natur haben wir in Elgol auch einen kleinen Ausflug mit dem Boot zum Loch Coruisk gemacht. Auf der Tour haben wir eine große Robbenkolonie beobachten können und uns in den Highlands frei bewegen können.

Loch Coruisk ist ein Süßwassersee in den schottischen Highlands. Er liegt in Minginish im Südwesten der Insel Skye am Fuß der Black Cuillins in einem völlig unbewohnten Gebiet. Der See wird von keiner Straße erschlossen und gilt als einer der abgelegensten Orte Großbritanniens.
…sagt Google

 

Das war spannend zu beobachten wie schnell in den Highlands das Wetter umschwenken kann (siehe Bild oben).

10 Jahre nach dem wir nun speziell auf der Isle of Skye waren, habe ich wirklich ganz große Lust genau hier wieder Urlaub zu machen. Die Isle of Skye bietet neben dem bekannten Whisky natürlich noch einiges mehr, aber vor allem die Ruhe dort wirkt wirklich anziehend.

Die Tour Teil 4 (Glasgow)

Nach dieser Phase der Ruhe durfte jetzt wieder etwas mit mehr Rummel auf uns zu kommen. Wie passend, dass wir als vorletzte Station die wunderschöne Stadt Glasgow eingeplant hatten. 

Glasgow ist eine schottische Hafenstadt, die in den westlichen Lowlands am Clyde liegt. Die bekannte Architektur im viktorianischen und Jugendstil stammt aus der Periode des 18. bis 20. Jahrhunderts, als die Stadt ein wohlhabendes Handels- und Schiffsbauzentrum war. Heute gilt Glasgow als bedeutendes nationales Kulturzentrum. Neben der Scottish Opera, dem Scottish Ballet und dem National Theatre of Scotland verfügt die Stadt auch über renommierte Museen und eine lebendige Musikszene.
…sagt Google

Die Tour Teil 5 (Dalhousie Castle)

Ok, normalerweise widme ich einem Hotel keinen Extra Abschnitt in meinen Blog Beiträgen. In diesem Fall handelt es sich aber um ein wunderschönes, altes Schloss. Das Dalhousie Castle ist ein traumhaft schönes Anwesen mit einem absolut empfehlenswerten Restaurant. Das kann man zum Abschluss von einem Road Tripp schon mal für eine Nacht machen. Preislich liegt das Hotel bei über 200 Euro die Nacht, aber man bettet sich dort schon wie ein kleiner König bzw. Königin (wie man unschwer an dem Bild von Annemarie unten erkennen kann). Direkt nebenan kann man dann noch die stolze Falknerei erleben und dich die Birds of Preys anschauen.

Mit dieser Übernachtung endete dann auch unsere Schottland Reise. Ich hoffe ich konnte euch einige Anregungen geben. Wir, soviel steht fest, werden sicher noch mal wieder nach Schottland reisen.

Wer mehr wissen möchte, der kann sich auch gerne bei mir im Kontaktbereich persönlich melden.