Kreta 2013

Angekommen
Angekommen

Griechenland/Kreta – Wie alles begann. So könnte auch der Sub-Titel dieses Beitrags lauten. Annemarie und ich wollten in diesem Jahr unbedingt Sonne tanken, Strand Urlaub, Relaxen und Erholung pur. Und genau das fanden wir während unseres Urlaubs auf Kreta in Griechenland. Nach einigen Überlegungen wo wir hinfliegen könnten (Türkei wollte ich nicht, Tunesien Annemarie nicht), waren die per Kurzstrecke zu erreichenden Ziele doch etwas beschränkt. Da wir eine gewisse Vorstellung von unserem Traumhotel hatten und mit dem Hotel auf Bali zugegebenermaßen echt etwas versaut waren, ist für uns Spanien und Kroatien ausgeschieden (auch wenn es da sicher ganz tolle Hotels mit wunderschönen Stränden gibt). Griechenland hatte zwar die Euro Krise, aber oder vermutlich auch deswegen, gab es auf Kreta wirklich spannende Angebote.

Später im Urlaub stellte sich dann auch heraus, dass viele Griechen auf Kreta echt Angst hatten, dass ihr Tourismus Geschäft massiv unter den aktuellen Problemen leiden würde. Ein bisschen Sorgen hatte also schon vor dem Urlaub. Aber der Reihe nach: Abgeflogen sind Annemarie und ich vom Airport in Hamburg. Halli hat uns nach Hamburg gebracht. Nach einigen Umwegen durch Hamburg (die Autobahn war mal wieder gesperrt), sind wir durch unseren großzügig eingeplanten Puffer immer noch früh genug zum Check-In am Airport angekommen. Immer wieder schön am Hamburger Flughafen kurz zu Mc Donalds und auf die Besucher Terrasse zu gehen. In etwas über 3 Stunden ist man dann auf der wohl schönsten und sonnigsten griechischen Insel Kreta.

Annemarie und Kai am Airport in HH

Annemarie und Kai am Airport in HH

Angekommen auf dem Airport Heraklion sind Annemarie und ich direkt zum Busbahnhof geschlendert. Wow – das ist mal ein Bus Chaos. Ziemlich schnell findet man dann aber zum richtigen Reiseanbieter und wird auf einen Bus „verteilt“. Das Ganze wirkt auf jeden Fall etwas Chaotisch, folgt aber einem ziemlich durchgeplanten Konzept. Wenn dann alle im Bus angekommen sind, die in den Bus gehörten, sind wir auch schon los gefahren. Für Annemarie und mich ging es nun auf eine etwas längere Bustour über die Insel in Richtung unseres Hotels, dem IKAROS BEACH LUXUS-RESORT & SPA in Malia. Wirklich schön, so bekommt man gleich schon mal eine kostenlose Inselrundfahrt.

Als wir im Hotel angekommen sind war es bereits später Nachmittag. Begrüßt wurden wir im Hotel mit einem den Temperaturen angepassten leckeren Cocktail. Unsere Koffer wurden schon mal Richtung Appartement gebracht, während wir am Empfang das Hotel, die Gastronomie und das Unterhaltungsprogramm erklärt bekommen haben. Kurz darauf wurden auch wir zu unserer Unterkunft begleitet. Das Apartment lag im Erdgeschoss und ist wirklich sehr schön geräumig eingerichtet. Neben dem Doppelbett, einem Sofa, einem großen Kleiderschrank fand sich auch ein großer Flatscreen TV im Schlafbereich. Das wirklich wunderschöne Badezimmer mit einer Badewanne ist mediterran eingerichtet und lädt zum entspannen ein. Das absolute Highlight allerdings ist der „Nebenpool“ direkt vor unserer Tür. Dieser Pool war zu unserer Reisezeit (Ende Mai) eigentlich durchgängig leer – so hatten wir quasi einen riesengroßen Private Pool vor der Tür.

Pool direkt vor dem Zimmer

Das Hotel bietet neben diesem Pool noch 3 weitere Pools für Erwachsene und 2 für Kinder, 7 Restaurants und 4 Bars. Der absolute Höhepunkt ist allerdings der private Sandstrand direkt an den Felsen des Hotels. Hier gab es viele Liegen, so dass man nicht das Gefühl hatte, hier wäre alles überlaufen. Die ersten 3 Tage unseres 10 Tage Strandurlaubs haben wir dann auch entspannend am Stand oder am Pool verbracht. Ach ja und mit Essen. Denn das Hauptrestaurant bietet so leckere Weine zum Abend Buffet an, dass wir uns da echt jeden Abend eine Flasche bestellt haben (schöne Grüße an die netten Servicekräfte). Aber nicht nur der Wein war spitze, auch das Essen, ob vom Buffet oder beim Live Cooking, war immer ein Traum.

Ein sehr vorzüglicher Wein. Haben wir öfter getrunken.

Aber nach 3 Tagen Chillout mussten wir mal wieder was unternehmen, ich mein ihr kennt uns! Also haben wir uns an der Rezeption informiert, was wir auf Kreta machen könnten. Ziemlich schnell stand für uns fest, wir wollen mehr von der Insel sehen und mit einem Jeep ins Insel-hinterland düsen. Gesagt getan. Mit einem Kleinbus wurden wir am vierten Tag von unserem Hotel abgeholt. Anne hatte vorsichtshalber noch ein Kopftuch gekauft, um sich vor der Sonne im offenen Jeep zu schützen. Ich hatte eine tolle Mütze am Start. So ausgerüstet sind wir dann am Sammelpunkt angekommen. Nach einer ersten Sicherheitseinweisung wurden wir dann auf den Jeeps verteilt. Wir hatten uns ziemlich schnell mit einem netten Pärchen aus Deutschland zusammengetan. Geklärt wer fährt? Na klar – THE DRIVER war am Start 🙂

Ich hab mich also mit dem Jeep vertraut gemacht und Zack ging es auch schon los in der Karawane immer hinten den Guides hinterher. Das sah schon recht lustig aus, als da so 20 Jeeps (in den unterschiedlichsten Farben) über die Kreta Straßen düsten. Nach kurzer Fahrt über eben gesagte Straßen, sind wir dann plötzlich links abgebogen und dann wurde es richtig lustig und vor allem staubig. Aber so Off Road rumzubrettern, auch wenn es in einer Jeep Karawane war, macht wirklich Gaudi. Über Schotter- und unbefestigte Wege ging es immer weiter bergauf. Als wir dann beim ersten Checkpoint angekommen waren, hatten wir nicht nur eine mega tolle Aussicht, sondern auch eine kleine Kreta Historie Info Tour von unseren Guides bekommen. Außerdem konnten wir einige witzige Fotos machen.

Die Tour endete dann mit einem kleinen „Umtrunk“ in einem kleinen Dörfchen vor Malia – es gab Raki und Ouzo. Was der Ouzo für das übrige Griechenland, das ist der Raki für Kreta. Das kretische Nationalgetränk unterscheidet sich geschmacklich deutlich vom griechischen Ouzo: Raki ist kein Anis-, sondern ein Weintresterschnaps und läßt sich noch am ehesten mit dem italienischen Grappa vergleichen. Seit Jahrhunderten wird Raki in unzähligen kleinen Brennereien auf dem Lande auf traditionelle Art und Weise hergestellt.

Am nächsten Tag ging es für uns auf eine kleine Entdeckungsreise durch den Ortskern von Malia. Was man zu Malia wissen muss: Es ist der Ballermann für Engländer auf Kreta. Merken tut man davon im Dorf und im Hotel nichts!

Entsprechend gemütlich war für uns der Abend dann im Hotel

Am nächsten Tag ging es für uns dann mit einem Bus auf eine große Kreta Rundfahrt (oh ha, sind wir echt schon so alt?). Aber mal Spaß beiseite – die Rundfahrt war wirklich Klasse. Nachdem alle Teilnehmer eingesammelt waren, ging es für den Bus über die Berge in Richtung Matala. Zuvor haben wir aber eine kleine Pause zur Stärkung auf der Strecke eingelegt und leckeren griechischen Jogurt mit Honig (natürlich alles lokal erzeugt) probieren dürfen. Danach ging es aber auf direktem Weg zum kleinen Hippie Dorf Matala, inkl. kleinem Badespaß in der Bucht. Da die Bucht einen hohen Salzgehalt hat, schwimmt man dort wie von selbst. Einach genial!

Nach einem ausgiebigen Aufenthalt in Matala gab es noch die Möglichkeit dort in einem Restaurant zu essen. Aber es lohnt sich wirklich nicht mehr dazu zu schreiben, als dass wir da waren. Kurz darauf ging es dann mit dem Bus wieder einmal quer durch die Berge von Kreta in Richtung

Rethymno

Rethymno Hafen

Rethymno Hafen

Rethymno ist eine Hafenstadt im Norden der griechischen Insel Kreta. Sie ist nach Iraklio und Chania die drittgrößte Stadt der Insel. Außerdem kann man dort durch eine tolle Altstadt schlendern und anschließend in eines der zahlreichen Restaurants im Hafen einkehren. Wir haben, nach dem wir angekommen sind, zunächst eine kleine Stadtführung bekommen und durften uns im Anschluss noch 1 1/2 Stunden frei bewegen. Das reicht allerdings leider nicht um alles auf sich wirken zu lassen und in Ruhe irgendwo etwas leckeres essen zu können. Schade. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir hier noch mal wieder herkommen…

Die letzten Tage auf Kreta haben wir dann wieder gemütlich am Strand bzw. am Pool verbracht. Mit jeder Menge All You Can Eat und einem leckeren Restaurant Besuch im 5 Sterne Restaurant.

Übrigens, auf Kreta gibt es sehr viele freilebende Katzen – auch wenn das für die Kretarianer nicht so schön ist – schaut aber selbst mal – sooo süß

Bleibt noch eins: Der Rückflug. Und ich muss sagen, mehr Chaos auf einem so kleinen Flughafen habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Nachdem wir mit dem Bus zum Flughafen gebracht wurden durften wir in einer Schlange die 2 mal ins Gebäude und wieder raus führte anstellen. Schlussendlich sind wir kurz vor knapp am Gate und im Flugzeug nach Hause angekommen.

Fazit

10 Tage können sehr, sehr kurz sein oder der Urlaub war einfach wirklich perfekt. Ich tendiere eindeutig zu dem wunderschönen Urlaub, denn das kann man mit Fug und Recht behaupten. Kreta ist eine sehr schöne Insel im Mittelmeer und das Hotel IKAROS BEACH LUXUS-RESORT & SPA ist das perfekte Hotel für einen ausgewogenen Strand / Luxus Urlaub. Die Preise des Hotels liegen zwar im höheren Bereich, trotzdem lohnt sich die Reise allein für das leckere Essen. Außerdem sind die Unternehmungen auf Kreta nicht so teuer und der Strand ist einfach traumhaft. Und in der Tat, 2016 sind wir wieder nach Kreta in den Urlaub geflogen. Mehr dazu erfahrt ihr in meinem Blogeintrag hier: Kreta 2016

 

Kai